Geschafft!
Wir haben ein neues Stück!


Titel
Satirisches Märchenspiel in drei Akten

von Ephraim Kishon


Mäuse

 

Schwarz über weiß oder Weiß über schwarz? Im Reich der Mäuse scheint die Frage beantwortet: Die weißen Mäuse stehen über den grauen Mäusen. Schließlich waren sie damals aus dem Goldenen Käfig ausgezogen, wohingegen die grauen Mäuse vom Feld kamen. Auch ihre Sprache und Gebräuche sind viel feiner. Das ändert allerdings nichts daran, dass sie genauso große Not leiden wie die grauen Mäuse: Der Käsestollen ist versiegt, eine Hungersnot droht. Und mitten in der Mixtur aus Vorurteilen und Standesdünkel bewegen sich Knuspi, die weiße Maus, und Schneeweißchen, der graue Mäuserich. Sie lieben sich über alle Schranken hinweg - und fliehen gemeinsam. Es bedarf einiger Anstrengungen, damit sich beider Familien schließlich annähern können. Die Brüder von Knuspi wagen sich sogar zum „Herren des Hauses“, ihrem Gott, um ihn zu befragen, ob es eine Ehe zwischen Grau und Weiß geben darf. Und dieser Besuch stellt ihr Weltbild komplett auf den Kopf: Der „Herr des Hauses“ ist schwarz. Endlich kann es zur Heirat kommen. Aber selbst das Hochzeitsfest ist noch durchsetzt von gegenseitigem Misstrauen und Denunziationen. Aber die Frage, ob man den Käse nun mit Zucker oder mit Zwiebeln isst, zerreißt das dünne Band der Toleranz. Selbst der sonst so salomonische Bräutigam hat genug. Es kommt zur Rauferei. Das Erscheinen Satans, die Katze des Hauses, treibt die gegnerischen Parteien zurück an den Verhandlungstisch.

Schwarz auf Weiß ist eine amüsante und deshalb nicht weniger wahre Parabel auf Rassismus und Klassenunterschiede. Alle Strukturen und Mechanismen der uns bekannten Welt, einschließlich der Entstehung von Religion, finden ihre Entsprechung - und werden durch das Auge der Fabel erhellend karikiert. (nach: www.dtver.de)


                                                                                                                                                    Maus 2


Premiere Donnerstag, 19. März 2020

weitere Aufführungen:
Freitag, 20. März und Samstag, 21. März 2020





 

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